1. Heinrich Rudolf Zille (1858-1929, auch genannt der "Pinselheinrich" ), berühmter Zeichner, Fotograf und Lithograf. 
Zille gehört zu den bekanntesten Berlinern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zählt zu den Berliner Originalen.
Er wohnte über 19 Jahre in der Victoriastadt in Lichtenberg, zumeist in Kellerwohnungen, bevor er 1892 nach Charlottenburg 
umzog. Sein Zeichenlehrer ermunterte ihn, Lithograph zu werden: „Das beste is, du lernst Lithograph. Zeichnen kannste, 
und du sitzt in 'ner warmen Stube, immer fein mit Schlips und Kragen [...] man schwitzt nicht und bekommt keine schmutzigen 
Hände. Und dann wirst du mit „Sie“ angeredet. Was willst du mehr?“ 
In seiner Kunst stellte Zille Themen aus dem Berliner „Milljöh“ dar, ebenso lokalpatriotisch wie sozialkritisch: 
Hinterhöfe, Straßenkinder,  "Kleine Leute", Berliner Mietskasernen der Arbeiterviertel. Berühmt auch: der Berliner Jargon der 
Bildunterschriften: „Mutta, jib doch die zwee Blumtöppe raus, Lieschen sitzt so jerne ins Jrüne!“
2. Queen Victoria (1819-1901, eigentlich: Alexandrina Victoria, Anrede: Ihre Majestät die Königin) die Namensgeberin des 
Lichtenberger Stadtteils Victoriastadt. Ihr zu Ehren benannten 1871 die Gebrüder Lehmann ihre neu erbaute Siedlung in 
Lichtenberg: die "Colonie Victoriastadt".
Sie war 1837-1901 Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, sowie erste Kaiserin von Indien. Sie 
regierte 63 Jahre, in dieser Zeit erlebte England eine beispiellose wirtschaftliche Blütezeit, die nach ihr das 
Viktorianische Zeitalter genannt wird. Zu ihrem diamantenes Thronjubiläum 1897 war das britische Empire das größte Reich, 
das es auf der Welt jemals gegeben hatte, sie war pro forma Herrscherin über mehr als ein Fünftel der Erde und ein Drittel 
der Weltbevölkerung. Victoria und ihr Ehemann Albert hatten neun Kinder, 40 Enkel und 88 Urenkel. Dadurch hat sie Nachkommen 
in fast allen europäischen Monarchien, weshalb sie auch den Beinamen „Großmutter Europas“ erhielt.
3. Carl Andreas Julius Bolle: (1832-1910, "Bolle bim bim": sein Spitzname "Bimmel-Bolle entstand wegen der mit 
Handglocken bimmelnden Milchverkäufer auf seinen berühmten Bolle-Milchwagen) Er war ein erfolgreicher Unternehmer, der 
zuerst an der Rummelsburger Bucht am Ostkreuz im Winter Eisblöcke für die früheren Kühlschränke heraussägte und verkaufte, 
später wurde er Millionär mit dem Verkauf von Milch: er wurde der "Milchkönig" von Berlin genannt: auf weißen Pferdewagen 
seiner Molkerei Bolle verkauften  Milchmädchen mit Handglocken die Milch. Das Sprichwort kam auf:„Der amüsiert sich 
wie Bolle auf dem Milchwagen.“ Und ein Schlagerlied der damaligen Zeit hieß: „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten...“ 
Auch der Ausdruck „Milchmädchenrechnung" geht auf eine seiner Angestellten zurück.
4. Johann Jakob Rummel, der legendäre Namensgeber der Rummelsburger Bucht: denn die Gegend hieß Stralauer Bucht 
bevor der Weinhändler Herr Rummel um 1720 die dortige Gastwirtschaft übernahm und sie die "Rummelsburg" nannte. Schon der 
Vorbesitzer baute Kirschen an und betrieb einen Ausschank, vermutlich gab es also dort Kirschwein. Diese Gastwirtschaft 
war offenbar so beliebt, daß schon wenige Jahre später die ganze Gegend als Rummelsburger Bucht in den Landkarten 
verzeichnet wurde. Und noch heute heißt sie so. Das niedrige Wohnhaus Rummels stand bis 1901 in der Emma-Ihrer-Str. an der 
Rummelsburger Bucht. Noch danach gab es eine Gastwirtschaft in der Gegend, die von einem Herrn Rummel, vermutlich ein 
Nachfahre, betrieben wurde.